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Wählen gehen! DIE LINKE. Özlem Alev Demirel

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KRV Eyalet Parlamento Secimleri Özlem Alev Demirel

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Wahlkreis Köln VII - Mülheim

Landtagskandidatin Özlem Demirel

Köln VII - Mülheim

Özlem Alev Demirel

Zur Person

Ich kandidiere in Köln-Mülheim und auf der Landesliste. Gemeinsam mit ihnen möchte ich für einen Kurswechsel kämpfen. Nur so können wir verhindern, dass die Lasten der Krise auf den Schultern der ArbeiterInnen, Erwerbslosen, Jugendlichen und RentnerInnen abgewälzt werden. 

Ich bin 26 Jahre alt und Studentin. Fünf Jahre war ich im Vorstand der LandesschülerInnenvertretung NRW und der BezirksschülerInnenvertretung Köln. Ich kämpfe für ein besseres – gebührenfreies – Bildungssystem von der Kita über die Uni bis zur Weiterbildung und stehe für ‚Eine Schule für Alle‘. Armut und Reichtum entscheiden in unserem Land über den Zugang zur Bildung. Mit 9 oder 10 Jahren wird die Zukunft eines Kindes vorherbestimmt. Dies muss sich ändern. Deshalb habe ich mich im Stadtrat für die Errichtung der neuen Gesamtschule in Nippes eingesetzt. Es kann nicht sein, dass  Bildungschancen vom Geldbeutel der Eltern abhängig sind. Auch Studiengebühren verschließen immer mehr Jugendlichen die Tore zu den Universitäten. Sie gehören abgeschafft!

Insbesondere auch durch den Mangel an Ausbildungsplätzen sind viele Jugendliche von Armut und Arbeitslosigkeit betroffen und deren Perspektivlosigkeit nimmt immer weiter zu. Deshalb habe ich mich im Stadtrat für eine Mindestausbildungsquote von 6 % eingesetzt. Diese Quote ist heute geltende Verordnung.

Ich bin in der Türkei geboren und lebe ich seit 1989 in NRW. So wie ich haben 4,3 Mio. Menschen in NRW einen Migrationshintergrund. Migranten sind deutlich stärker als Deutsche von Armut und Arbeitslosigkeit betroffen. Währenddessen ist die Diskussion über Integration geleitet von Schlagworten wie „Das Boot ist voll“ über „Kriminelle Ausländer abschieben“ und rassistischen Diskursen über Kopftücher, Ehrenmorde und Gesinnungstests. Ich sage: Wer von Integration redet darf von rechtlicher und sozialer Gleichstellung nicht schweigen. Integration heißt „Gleiche Rechte für Alle“.

Auch Gruppierungen wie Pro Köln versuchen zwischen Migranten und Deutsche zu spalten. Deshalb habe ich die Proteste gegen die so genannte „Anti-Islamisierungskonferenz“ mitorganisiert. Denn die tatsächlichen Grenzen in dieser Gesellschaft verlaufen weder entlang nationaler, religiöser noch kultureller Grenzen, sie verlaufen zwischen Arm und Reich!

 

Liebe Wählerinnen und Wähler,

am 9. Mai haben sie die Möglichkeit zu einem politischen Kurswechsel in NRW aber auch bundesweit beizutragen. In diesem Land geht die soziale Schere immer weiter auseinander. Während eine kleine Minderheit immer Reicher wird, werden die Armen immer zahlreicher. Bildung ist ein Privileg für Reiche geworden. Niedriglöhne, längere Arbeitszeiten, Hartz IV, Personal- und Sozialabbau führen viele (junge) Menschen in die Perspektivlosigkeit. Rassisten machen die MigrantInnen zu Sündenböcken für diese Entwicklung und lenken von den wirklich Schuldigen ab. Die mit uns konkurrierenden Parteien sind alle mitverantwortlich. Während sie auf der einen Seite mit dem Argument, dass die Kassen leer seien, (Langzeit-)Studiengebühren eingeführt oder die Mehrwertsteuer erhöht haben, konnte in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ein Milliardenpaket zur Bankenrettung geschnürt werden. Dies zeigt, in wessen Interesse in diesem Land Politik gemacht wird. Es gibt aber eine Alternative. Wir machen keine Politik für Millionäre, sondern für Millionen Menschen. DIE LINKE sagt: „Wir zahlen nicht für eure Krise!“. 

Stimmen sie gegen Privatisierung, Personal- und Sozialabbau. Wählen sie DIE LINKE.

 

Kontakt

DIE LINKE. Köln

Metzer Str. 24, 50667 Köln

Telefon: 0221-240 60 95

oezlem.demirel@dielinke-nrw.de

www.die-linke-koeln.de