Köln V - Porz, Merheim, Brück, Rath/Heumar
Frank Emonds
51 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder.
Seit 1975 bin ich Gewerkschaftsmitglied im DGB: zunächst während meiner Ausbildung von 1975-79 als Jugendvertreter in der IG Metall; ordentliches Mitglied von 1979-81; ab 1981 als Fernsehtechniker erst Mitglied der RFFU; dann nach der Fusion Mitglied der IG Medien.
In den Jahren 1988 bis 1999 war ich Ersatzmitglied des damals amtierenden Personalrates, nach erneuter Fusion der Gewerkschaften bin ich seit 2001 ver.di-Mitglied.
Mein Hauptanliegen gilt der Wahrung der Arbeitnehmerinteressen, sowohl der Interessen der aktiv Beschäftigten als auch der von ALG I und ALG II betroffenen Kolleginnen und Kollegen.
So bin ich auch für eine Bekämpfung eines jeden Versuchs des Unterlaufens gültiger Arbeitsverträge oder Manteltarifverträge. Unter anderem trete ich für ein sofortiges Ende von Lohndumping und die Einführung eines Mindestlohns ein.
Hierzu organisierte ich zum Beispiel eine Aktionsfront in einem Betrieb wegen eines möglichen Verstoßes gegen den Manteltarifvertrag.
Mein Engagement gilt aber auch allen anderen Bereichen, in denen soziale Ungerechtigkeit herrscht. Mit der LINKEN. kämpfe ich für eine sozial gerechte Gesellschaft, und nur wenn wir uns organisiert wehren, ist ein sinnvoller Widerstand möglich.
Durch meine Außendiensttätigkeit bin ich viel in ganz Nordrhein-Westfalen unterwegs. Daher kenne ich die Sorgen und Nöte der Menschen im Land und möchte mich gegen die neoliberale Politik selbsterklärter Arbeitnehmervertreter engagieren.
Seit über 2 Jahren bin ich aktives Mitglied der LINKEN., unter anderem Mitglied im Vorstand des Kölner Ortverbands "Schäl-Sick". Dort bin ich auf kommunaler Ebene in verschiedenen Arbeitskreisen aktiv. Zudem habe ich als Delegierter am Parteitag zur Erstellung des Landtagswahlprogramms teilgenommen. Ferner habe ich die vergangenen drei Wahlkämpfe im Ortsverband leiten dürfen und habe als Wahlkreiskandidat in Brück und Rath-Heumar für den Rat der Stadt Köln kandidiert.
Politik darf kein Selbstzweck sein, sondern soll ausschließlich die konkrete Verbesserung der Lebenssituation der Menschen bewirken.
Deshalb trete ich als Linker für mehr Demokratisierung in allen Bereichen ein, in denen Entscheidungen über das alltägliche Leben getroffen werden.
So fordert DIE LINKE. beispielsweise die Einführung von Volksbegehren: Mitspracherecht der Bürgerinnen und Bürger muss eine Selbstverständlichkeit sein und darf nicht mühevoll erstritten werden müssen.
Ein weiteres wichtiges Anliegen ist mir die Bekämpfung von prekären Beschäftigungsverhältnissen. Dies gilt insbesondere für sittenwidrige Löhne, die per Definition 30% unter einem für eine vergleichbare Arbeit üblichen Lohn liegen. Oft wird allerdings nur genau der Anteil des Lohnes ausgezahlt, der noch nicht sittenwidrig und damit gerade noch legal ist. Diese übliche Praxis führt zu Ungerechtigkeit am Arbeitsmarkt und für viele Beschäftigte zu der Notwendigkeit des Ganges zum Arbeitsamt, für den Sie und ich aufkommen müssen. Wir als Bürgerinnen und Bürger subventionieren auf diese Weise sogar noch ungerechte Lohnverhältnisse.
Ihrer Stimme im Parlament Gehör zu verschaffen, ist mir ein dringendes Anliegen, und dafür bitte ich Sie um ihre Stimme am 9.Mai.
DIE LINKE. Köln
Metzer Str. 24, 50667 Köln
Telefon: 0221-240 60 95
www.die-linke-koeln.de