Am Freitag, 30. Juli 2010, wurde dem Autonomen Zentrum in der Wiersbergstraße in Köln-Kalk der Strom abgestellt. Für die nächste Woche sind Bauarbeiten an den Versorgungsleitungen zur ehemaligen Kantine der KHD angekündigt worden, welche die Wasserzufuhr unterbrechen sollen.
Hierzu erklärt Dr. Günter Bell, Sprecher der LINKEN. Köln:
„Nachdem der Versuch, das Autonome Zentrum über eine angebliche Baufälligkeit der ehemaligen KHD-Kantine loszuwerden, gescheitert ist, versucht die Sparkasse KölnBonn nun, die Nutzer/innen durch Drangsalieren zu vertreiben.
DIE LINKE. Köln fordert die Sparkasse KölnBonn auf, die Blockade des Autonomen Zentrums abzubrechen und mit den Nutzern/innen einen Mietvertrag abzuschließen.
Köln braucht ein Autonomes Zentrum und die Wiersbergstraße in Kalk ist ein guter Ort hierfür.“
Die Nutzer/innen sind erklärtermaßen bereit, die anfallenden Nebenkosten zu zahlen. Für das Gelände bestehen keine konkreten Nutzungsabsichten. Welcher unzumutbarer Nachteil der Sparkasse KölnBonn entstehen sollte, wenn sie das Autonome Zentrum als Nutzer der Immobilie akzeptiert, ist nicht erkennbar.
DIE LINKE. Köln wünscht den Gästen der für Samstag, 31. Juli 2010, geplanten Party „100 Nächte AZ“ viel Spaß und hofft, dass noch viele Partys folgen werden.
Kontakt:
Dr. Günter Bell, Sprecher der LINKEN. Köln
guenter.bell@die-linke.org / 0221-88 52 99