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27. Januar 2010

Linksfraktion Köln

Auch schwierige Kinder müssen in der Offenen Ganztagsschule gefördert werden

DIE LINKE. möchte Entlassungen von Kindern aus der OGTS verhindern

 

In der heutigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses ist der qualitative Ausbau der Offenen Ganztagsgrundschule Thema. Es liegt ein Antrag vor, der vorsieht, ein Konzept zur Zusammenführung von Horten und OGTS zu erstellen.

Mit der Auflösung der Horte in Stadtteilen mit besonderem Jugendhilfebedarf zum Ende des Schuljahres werden diese Kinder nachmittags in der Offenen Ganztagsgrundschule betreut. Das setzt eine bessere pädagogische Ausstattung in der OGTS voraus. Ein OGTS-Platz kostet nur rund ein Drittel eines Platzes im Hort. Diese Differenz ergibt sich fast ausschließlich durch die Personalkosten.

DIE LINKE. möchte in einem neu zu erarbeitenden Konzept Entlassungen von schwierigen Kindern aus pädagogischen Gründen ausgeschlossen wissen.

Dazu erklärt Claudia Trappe-Nolden, Mitglied für DIE LINKE. im Jugendhilfeausschuss: „Wenn die Kinder für den normalen Unterricht am Morgen tragbar sind, dürfen sie nicht aus der Nachmittagsbetreuung ausgeschlossen werden. Gerade Kinder aus Stadtteilen mit erhöhtem Jugendhilfebedarf brauchen optimale Förderung statt Ausschluss.“

Außerdem möchte DIE LINKE., dass frühere Hortträger bei der Konzepterstellung berücksichtigt werden. Trappe-Nolden weiter: „Bei den Hortträgern gibt es qualifiziertes und engagiertes Personal mit viel Erfahrung. Diese Erzieher und Erzieherinnen brauchen eine Perspektive. Sonst fehlt uns in ein paar Jahren das Personal.“