Am 10. Dezember wollen die neofaschistischen "Freien Kräfte Köln" um den bekannten Neonazi Axel Reitz eine Demo in Köln-Kalk organisieren.
Hierzu erklärt Sengül Senol, stellvertretende Sprecherin der LINKEN Köln:
"Es ist etwa zwei Wochen her, dass der WDR in einem Fernsehbericht über mögliche Verbindungen von Axel Reitz und den Freien Kräften Köln zur NSU aufklärte.Dass sich nun ausgerechnet jene Neonazi-Gruppe in Köln versammeln will und sich dazu auch noch im Aufruftext zum Opfer vermeintlicher Gewalt und Verleumdung stilisiert, ist eine Verhöhnung der Menschen, die von Neonazis wie der NSU ermordet wurden, und ein Schlag ins Gesicht all derer, die sich gegen Faschismus und Rassismus engagieren."
Benjamin Wernigk, Mitglied des Kreisvorstandes, ergänzt:
"Dass in Kalk kein Platz für Rassismus und rechte Hetze ist – egal, ob sie von ‚Pro Köln‘ oder von militanten Neonazis kommt – haben hunderte Menschen bereits am 19.11. bewiesen, als sie mit den Mitteln des zivilen Ungehorsams eine geplante Demo von ‚Pro Köln‘ verhinderten. Anknüpfend an diesen Erfolg muss es am kommenden Samstag für alle AntifaschistInnen, DemokratInnen und Menschen, die sich für ein solidarisches Köln einsetzen, heißen: Kalk macht wieder dicht!
Wir rufen alle auf, friedlich an den Gegenprotesten teilzunehmen!"
Kontakt:
Peter Heumann, stellvertretender Sprecher
Mobil: 0 17 6 – 21 06 95 73
E-Mail: peter.heumann@die-linke.org