Dazu erklärte der Fraktionsvorsitzende Jörg Detjen:
„Der Oberbürgermeister Schramma sollte erläutern, wie das ,System Schröder‘ aus seiner Sicht tatsächlich funktionierte. Das ist das Mindeste, was er tun muss, um Transparenz und Öffentlichkeit zu schaffen. Nach dem Sparkassengesetz (§ 14) liegt das Heft des Handels und die Kontrolle in den Händen des Verwaltungsrates und dessen Vorsitz, den der Oberbürgermeister über mehrere Jahre stellte. Mit welchem System hat Gustav Adolf Schröder den Oberbürgermeister denn hintergangen?“
Der Oberbürgermeister spielt den Ahnungslosen, während Schröder verkündet, dass der Verwaltungsratsvorsitzende durch ihn „über alle wichtigen Angelegenheiten informiert“ wurde.
Noch hält Schröder genauere Informationen zurück und verweist darauf, dass seine Gespräche mit Schramma persönlich und vertraulich gewesen seien.
Offensichtlich aber verlangt Schröder für sein Stillschweigen Flankenschutz durch Oberbürgermeister Schramma und andere politisch Verantwortliche.
Kontakt: Jörg Detjen, Tel. 0221/923 5000 oder 0160/845 9028