Sozialbindung wird dennoch in den kommenden Jahren sinken
In der gestrigen Ratssitzung wurde eine Wohnungsbauförderung beschlossen, die zusammen mit der Landesförderung in Köln einen Neubau von 1.000 Wohnungen mit Sozialbindung pro Jahr ermöglicht. DIE LINKE stimmte zusammen mit den unterbesetzten Fraktionen von SPD und Grünen, die keine eigene Mehrheit gehabt hätten, für die Vorlage.
Jörg Detjen, Fraktionssprecher der LINKEN dazu:
„In Köln fehlen günstige Wohnungen und die Situation wird sich verschlimmern. Deshalb stimmen wir für die Förderung des sozialen Wohnungsbaus durch die Stadt, auch wenn der Fördertopf zu klein ist.“
DIE LINKE wirbt dafür, dass die neue Landesregierung die Eigenheimförderung von 200 Mio. nicht kürzt, sondern zum großen Teil für den geförderten Wohnungsbau nutzt.
Auch die Förderung von Eigenheimen kann sinnvoll sein, wenn sie Teil eines stadtteilbezogenen Konzeptes ist. Projekte der Eigenheimförderung könnten z.B. bei der Sanierung von Chorweiler einbezogen werden.
Detjen dazu:
„Es gibt zu wenig sozialen Wohnungsbau. Das kann die Stadt alleine nicht ändern, sie braucht die Unterstützung durch das Land. Es ist zu hoffen, dass die rot-grüne Regierung das versteht und nicht die Zuschüsse kürzt.“
Kontakt:
Jörg Detjen, Tel. 0160/845 9028 oder 0221/923 5000