DIE LINKE tritt für gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung ein. Damit alle unsere Forderungen verstehen, legen wir heute eine Kurzfassung des Kommunalwahlprogramms in „leichter Sprache“ vor.
- so Günter Bell, Sprecher der LINKEN. Köln.
Allzu oft denkt man bei „Barrierefreiheit“ nur an Menschen, die körperbehindert sind, und berücksichtigt andere Arten von Behinderungen – wie geistige Behinderung und Lernschwierigkeiten – zu wenig. Alle Menschen in dieser Gesellschaft haben ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben.
begründet Michael Kellner, der Vertreter der LINKEN. in der Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik, die Herausgabe der Kurzfassung des linken Kommunalwahlprogramms in „leichter Sprache“.
Bei der LINKEN. Köln hat die Behindertenpolitik ein großes Gewicht. So erläutern sie in ihrem Kommunalwahlprogramm („Für ein solidarisches Köln“) in einem eigenen Kapitel ihre Vorstellungen einer „inklusiven“ Politik, also einer Politik, die alle mit einbezieht.
Zentrale Forderungen sind:
- die Barrierefreiheit in allen öffentlich zugänglichen Gebäuden, im öffentlichen Straßenraum und im öffentlichen Personenverkehr,
- der Ausbau des „gemeinsamen Unterrichts“ behinderter und nicht-behinderter Kinder und
- der Bau barrierefreier Wohnungen.
Sowohl die Kurzfassung in „leichter Sprache“ als auch das vollständige Programm kann auch von der Internetseite der LINKEN. Köln heruntergeladen werden:
http://www.die-linke-koeln.de/
DIE LINKE. entspricht mit der Vorlage eines Programms in „leichter Sprache“ Forderungen der Behindertenorganisationen. Der Text orientiert sich an den Empfehlungen des „Netzwerk People First Deutschland e.V.“, eines Vereins von und für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Mehr Infos im Internet unter: http://www.people1.de/
Kontakt:
· Hans Günter Bell (Sprecher des Kreisverbandes)
guenter.bell@die-linke.org / 0221-88 52 99 (p) / 0221-221-29667 (d)
· Michael Kellner (Mitglied des Rates der Stadt Köln)
nc-kellnemi@netcologne.de / 0221-680 24 64 (p) / 0170-35 44 479 (Handy)